Der achtjährige Qamar Hashim fotografiert einen Pantomine-Künstler in der al-Mutanabi-Straße in Bagdad.
Der Sohn eines irakischen Fotojournalisten fotografiert seit seinem vierten Lebensjahr und ist in seiner Heimat eine kleine Berühmtheit. Für seine Fotografien wurde er schon mehrfach ausgezeichnet.
Qamar Hashim fotografiert auf den Straßen von Bagdad.
Qamar Hashim streift durch die Straßen der irakischen Hauptstadt und hält die Szenen des Alltags mit seiner Kamera fest: ein Buchverkäufer, der in einem Chaos aus Zeitschriften und Romanen ein Nickerchen hält, ein kleines Mädchen vor einem bewaffneten Soldaten oder drei neugierige Jungen, die durch einen Türschlitz linsen. Aber Qamar ist nicht irgendein irakischer Fotograf. Er ist gerade mal acht Jahre alt und hat bereits mehrere Preise für seine Fotografien gewonnen.
Qamars Interesse für Fotografie und seine Begabung sind kein Zufall. Sein Vater ist Fotojournalist und ließ seinen Sohn schon früh mit seiner Kamera experimentieren. Während andere Kinder Verstecken und Fangen spielten, begann Qamar schon mit vier Jahren alte Häuser, Vögel und den Fluss Tigris zu fotografieren.
Heute werden seine Bilder in den Galerien von Bagdad ausgestellt. Die Bedeutung der fotografischen Dokumentation ist dem Jungen durchaus bewusst: "Fotografie ist sehr wichtig. Sie dokumentiert das Leben und hält die Zeit an", sagt er in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. "Durch meine Bilder möchte ich zeigen, dass der Irak ein wertvolles und friedliches Land mit einer großen Geschichte ist. Und dass die Iraker sehr nett sind", so Qamar weiter.










