Abgestorbene Baumstämme zeugen von Wasser und Seen, die vor vielen Jahrhunderten vertrocknet sind.
Der deutsche Schriftsteller Clemens Brentano hat es in seinem Gedicht "Ich bin durch die Wüste gezogen..." im ersten Vers schon eindrucksvoll beschrieben:
Ich bin durch die Wüste gezogen,
Des Sandes glühende Wogen
Verbrannten mir den Fuß,
Es haben die Wolken gelogen,
Es kam kein Regenguss.
Mit Tagestemperaturen über 50 Grad Celsius und eiskalten Nächten ist die 95.000 Quadratkilometer große Wüste Namib einer der unwirtlichsten Orte der Welt.
Ohne Zweifel haben Wüsten eine magische Wirkung und Anziehung. Sie präsentieren ursprüngliche und unberührte Naturlandschaften, die dem Menschen schon längst fremd sind. In der Wüste sind wir auf uns selbst zurück geworfen - es gibt wenig, an dem sich das Auge orientieren könnte. Die Monotonie und Weite sind fast erschreckend. Die Wüste Namib ist ein besonders eindrucksvollen Beispiel für diese Welt. Namib heißt übersetzt so viel wie "leerer Platz", was die auf den ersten Blick lebensfeindliche Natur dieser Wüste bestens beschreibt. Die Fotoserie "Aerial Namibia" von Mario Gerth ist eine Reise mit dem Leichtflugzeug über die älteste Wüste der Welt. Mario Gerth gelingt es, die unglaubliche Schönheit und zugleich die Unwirklichkeit der Wüste Namib eindrucksvoll einzufangen. Die Bilder wirken fast mystisch und sind in ihrer Komposition streng reduziert.
Mario Gerth ist ein Reisenomade - seine Neugier hat ihn in mehr als 65 Länder auf fünf Kontinenten geführt. Er scheut keine Extreme, so fuhr er zum Beispiel rund 24 Monate mit dem Fahrrad von Kapstadt nach Kairo. Vor allem der Kontinent Afrika hat Mario Gerth beeindruckt und geprägt. Seine Bilder wurden in internationalen Ausstellungen gezeigt und in unzähligen Magazinen veröffentlicht. Heute arbeitet er als Teilzeit-Banker in Deutschland und als Fotograf und Journalist in Afrika.
Mehr zu dem Fotografen unter: www.mario-gerth.de










